26.03.2026

Neue Studie bestätigt: Gemeinnütziger Wohnbau stärkt Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze in Niederösterreich

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Im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien wurde die neue Studie „Gemeinnütziger Wohnbau in Niederösterreich: Ökonomische Effekte und ökonomische Wirkungen unterschiedlicher Ansätze für leistbares Wohnen“ präsentiert. Die Ergebnisse unterstreichen eindrucksvoll die zentrale Rolle des geförderten Wohnbaus für Wirtschaft, Beschäftigung und leistbares Wohnen im Bundesland.

Der gemeinnützige Wohnbau ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Rund drei Prozent der Wertschöpfung der niederösterreichischen Bauwirtschaft hängen direkt von den Investitionen der Gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) ab. Gleichzeitig sichern diese jährlich über 5.100 Arbeitsplätze – von Bau- und Handwerksbetrieben bis hin zu Beschäftigten innerhalb der Organisationen selbst. Besonders in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wirkt der geförderte Wohnbau stabilisierend.

Ein weiterer zentraler Aspekt: Jeder Euro an Wohnbauförderung löst Investitionen in Höhe von rund 4,3 Euro aus. Damit zeigt sich die hohe Hebelwirkung öffentlicher Mittel in diesem Bereich.

Auch die aktuellen Förderzahlen verdeutlichen die Bedeutung:
Im Jahr 2024 wurden rund 691 Millionen Euro für die Schaffung und Sanierung von über 15.400 Wohneinheiten genehmigt. 2025 wurden sogar 952 Millionen Euro für den Wohnbau bereitgestellt. Zusätzlich profitieren tausende Haushalte von Unterstützungen wie Wohnzuschüssen, Wohnbeihilfen und Förderungen für nachhaltige Maßnahmen wie den Heizungstausch.

Die Studie analysiert den Zeitraum von 2015 bis 2024 und zeigt klar: Die Investitionen der GBVs tragen jährlich rund 290 Millionen Euro zur regionalen Wertschöpfung bei und stärken nachhaltig die Wirtschaft in Niederösterreich.

Fazit:
Der gemeinnützige Wohnbau ist nicht nur ein Garant für leistbares Wohnen, sondern auch ein stabiler wirtschaftlicher Anker – heute und in Zukunft.